Islam

Die Moschee

 

Moschee ist die Geschichte

Sobald der Prophet Muhammed nach Medina auswanderte begann er eine Moschee zu errichten. Diese erste Moschee war das Zentrum des sozialen und religiösen Lebens. in gewisser Weise ist diese Moschee der Beginn der islamischen Geschichte und Zivilisation. jede weitere Moschee ist quasi ein Abbild dieser ersten. Wo immer sich die Muslime hinbegeben haben, sie errichteten sofort eine Moschee. So gilt es als eine gute Tat, eine Moschee zu errichten. Die Moscheen sind die Fussstapfen der Muslime, ihre Spuren in der Geschichte. Die Moschee ist weit mehr als ein architektonisches Kunstwerk, sie ist zugleich Geschichte, Lebensvveise und VVeltanschauung. Die Moschee ist lebendig und freigiebigwie die Geschichte selbst, sie ist eine Tür, die sich der Vergangenheit und der Zukunft hin öffnet.Camiler birer mimarlık yapıtla­rıdırlar. Mimari, her biri diğer ikisi­ni tamamlayan ve onların bütünü olan fonksiyon/işlev, strüktür/yapı tekniği ve estetik gibi üç ayrı öğe­den oluşmaktadır. Fonksiyon strüktürü belirler, strüktürü oluşturan ele­manların arasındaki uyum ve boyut-sal oranlar da estetiği oluşturur.

Mosche ist Zivilisation

Zivilisation ist die Form, wie sich die Wahrheit auf eine Gesellschaft niederschlägt. Für die muslimische Gemeinschaft wird die Wahrheit durch die Moschee verkörpert. Die Moschee ist das Zentrum der Stadt. Leben, Wahrheit und Zivilisation vereinen sich unter ihrer Kuppel. Wenn der Gläubige auf die Moschee blickt, so versteht er ein weiteres Mal, dass das Leben sich nährt aus der Wahrheit, dass diese Wahrheit eine göttliche ist und dass er als Mensch, die Verantwortung trägt, der Wahrheit entsprechend zu leben. Somit wir aus der Wahrheit der Moschee eine Zivilisation der Gemeinschaft.

Mosche ist  Kunst

Die Moschee ist nicht nur Wurzel der Zivilisation, sondern auch ihre Frucht. Jeder Zivilisationsprozess vervollkommnet sich im Schaffen von Kunst. Der Moschee kommt eine besondere Stelle unter den Kunstwerken der islamischen Zivilisation zu. Sie vereint Architektur mit Ornamentik und verkörpert die Ästhetik der Gläubigen. Auf der einen Seite verkörpert sie den Geist einer bestimmten Zeit, auf der anderen Seite überwindet sie die Zeit, indem sie die göttliche Wahrheit als Ästhetik jedesmal neu schafft.

Mosche ist Gebet

Die tiefsten Eindrücke erlebt der Gläubige, wenn er die Gegenwart Gottes erlebt. Diese Gegenwart ist verkörpert in der Gebetsnische. Je näher man sich beim Gebet an der Gebetsnische befindet, umso größer ist der Lohn. Deswegen betet hier in der Nische der Imam, dessen Gebet die Gebete der Muslime in sich vereint. Sobald der Muslim die Moschee betritt, befindet er sich im Gebet. Denn die Moschee ist mehr als alles andere ein Gebetsort. Deswegen darf man dieses Haus nicht ohne rituelle Waschung, nicht unrein betreten. Denn hier öffnen sich die Herzen, hier findet man Ruhe. Man betritt diesen Ort, um nicht mehr aus ihn herauszugehen.

Moschee ist Gleichheit

Sobald der Gläubige die Moschee betritt, lässt er alles Weltliche hinter sich. Er trägt weder Titel noch würden, er ist Mensch und tritt als solche in die Gegenwart Gottes. Dies, Mensch zu sein, ist jetzt seine ganze Würde. Was er in der Welt erlangt hat, ist hier wertlos. Hier versteht er, dass alle unterschiede vergänglich, alle Menschen gleich sind, er versteht, dass nur das rechte Herz und die gute Tat ewig bleibt.

Moschee ist Eintracht

Wenn sie die Gläubigen in der Moschee nebeneinander reihen, so lernen sie, die Freuden und das Leid des Lebens gemeinsam zu tragen. Sie verstehen, dass die Reihe aufgebrochen ist, wenn sich auch nur einer aus ihre hinausbewegt. Das gibt ihnen die Fähigkeit ihr Leben unter Rücksicht ihrer Mitmenschen zu führen. Wenn der Muezzin die Zeit zum Gebet verkündet, so freuen sich die Herzen und wenden sich Gott zu. Sie lassen sofort ab vom Weltlichen und sehen, dass wahre Tugend im Geben und nicht im Nehmen, im Teilen und nicht im Behalten liegt. Eines lernen sie von der Moschee immer wieder: Alles was sich auf der Erde an gaben findet, wächst im Geben.

Moschee ist Zuflucht

Wenn der Gläubige keinen Ort der Zuflucht mehr findet, wenn er einen Ort sucht, sein Herz auszuschütten, so findet er immer ein offenes Ohr in der Moschee. Denn die Moschee ist ein Ort, an dem die Barmherzigkeit kein Ende findet. Mehr noch, ist sie Quelle jeder Barmherzigkeit. Denn sie gibt auch jenen, die ihre Zuflucht nicht in der Moschee suchen. Der Gläubige weiß, dass all seine Gaben sich aus dieser Quelle nähren. Die Moschee ist den Zufluchsuchenden ein Zufluchtsort, allen anderen eine Hoffnung.

Moschee ist Austausch

Jedem steht die Tür der Moschee offen. Genau so hat der Gläubige sein Herz jedem geöffnet. Wenn er die Moschee betritt, tritt er vor Gott und verbindet sein Herz mit allen Menschen. Diese Doppelbeziehung schafft eine Atmosphäre der Liebe und des Austausches. In diesem Austausch ist kein Wort zuviel gesagt. Denn nicht die Zungen sind es, die Reden, sondern die Herzen.

Moschee ist Wissen

Wenn   der   Gläubige   die Moschee betritt, hat er sein Herz der dortigen Atmosphäre geöffnet. Sein geist öffnet sich dem Wissen. Denn die Moschee war immer auch ein Ort der Wissenschaft. Jedes Wort aus der Moscheekanzel öffnet dem Gläubigen eine neue Welt. Jedes Wort ist des Hörens wert. Die  Moschee ist Quelle des Wissens, denn nur ein Wissen, das die Erfahrung der Moschee gemacht hat, trägt den Duft der Wahrheit. Die Wahrheit ist in der Moschee Wort geworden, hier   wurde   sie   Körper. Deswegen   tritt   man   mit Hochachtung in die Moschee. Deswegen findet man hier die höchste   Tugend.   Und   wer diesen Ort ein Mal besucht hat, weiß, dass es keine Weisheit ohne Tugend und kein Wissen ohne Wahrheit geben kann.

Moschee ist Liebe

Wahre Liebe nährt sich aus dem Wissen, denn lieben bedeutet nahe kommen.   Der   Gläubige liebt die Moschee. Auch die Moschee liebt den Gläubigen. Ihre  Liebe wächst, wenn  sie zusammenkommen.   Diese Liebe   teilen   sie   mit   ihren Mitmenschen. Deswegen findet man Liebe immer dort, wo man auch eine Moschee findet. Mi liebe   lehrt   die   Moschee Weisheit und Tugend. Sie gibt den   Armen   Liebe,   den Betenden, den Trauernden, den Glücklichen. Und wer in Liebe sie betritt, dem zeigt sie, wen es wirklich zu lieben gilt.

Moschee ist Hingabe

Neben Weisheit und Liebe, lehrt die Moschee auch die Hingabe. Der Gläubige findet sich stets unter dem Schatten der Moschee. Er weiß, dass die Moschee das Haus Gottes ist, und sieht, wer der wahre Wirkende ist. Er gibt sich seinem Herrn hin, er weiß, dass alles was er besitzt und nicht besitzt, die Habe Gottes ist. Stets ist er unter dem Schirm der Moschee. Nicht trifft ihn Trauer, noch Furcht.

Moschee ist Reinheit

Der Gläubige betritt die Moschee mit offenem Herzen und offenem Geist, in reinem Körper und in reiner Seele. Die Moschee öffnet ihm ihre Türen. Sie öffnet ihm die Tore der Gegenwart Gottes. Durch diese Tore können nur die Reinen treten. Der Gläubige wird rein in der Moschee. Erst verlassen ihn seine schlechten Taten, seine Laster, dann öffnet sich sein Herz, er wird er selbst und er wird in die Gegenwart eingelassen.

Moschee ist Verstehen

Die Moschee lehrt den Gläubigen das Verstehen. Er zeigt ihm die Wahrheit des Lebens. Der Gläubige verinnerlicht diese Wahrheit. Zuerst versteht er, dann versteht er zu verstehen. Schließlich wird ihm das Verstehen eine Eigenschaft und er trägt die Moschee mit sich, wo immer er auch hingeht. Er schaut mit der Moschee, sieht mit ihr, hört mit ihr. Sein Leben wird die Moschee, er ist jetzt selbst eine Gemeinde.

Moschee ist nicht sein können ohne Ihn

Wie der Gläubige stets in der Moschee sich befindet, so befindet sich auch die Moschee stetig in ihm. Sie wird ihm ein Wegweiser. Er weiß, dass er ihrer bedarf. Er versteht, dass Gott ihr wahrer Besitzer ist. Schließlich versteht er, dass all seine Mühen und Wege, all sein Leben, seine Freuden, seine Liebe, sein Wissen, seine Weisheit, einem einzigen Ziel diente: Nicht sein zu können ohne Ihn.

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