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Turksprachen oder türkische Sprachen genannt – bilden eine in Eurasien weit verbreitete Sprachfamilie von rund 40 relativ eng verwandten Sprachen mit etwa 180 Mio. muttersprachlichen Sprechern (bis zu 200 Mio. mit Zweitsprechern). Sie sind eine Untergruppe der altaischen Sprachen. (Die beiden anderen Untergruppen sind die mongolischen und tungusischen Sprachen.)
Alle Themen, die sich auf die altaischen Sprachen als Ganzes beziehen, sind im Artikel Altaische Sprachen behandelt, insbesondere ob die altaischen Sprachen eine genetische Einheit (Sprachfamilie) oder einen Sprachbund nur typologisch verwandter Sprachen bilden.

Die wichtigsten Turksprachen
Die drei mit Abstand größten Turksprachen sind:
Türkisch 60 Mio. Sprecher, mit Zweitsprechern 80 Mio.: Türkei, Balkanstaaten; auch West- und Mitteleuopa (durch rezente Migration)
Aserbaidschanisch (Aseri) 30 Mio. Sprecher: Aserbaidschan und Nordwestiran
Usbekisch 24 Mio. Sprecher: Usbekistan, Nordafghanistan, Tadschikistan und Westchina
Weitere Turksprachen mit mehr als einer Millionen Sprecher:
Kasachisch 11 Mio. Sprecher: Kasachstan, Usbekistan, China, Russland
Uigurisch 8 Mio Sprecher: hauptsächlich in der chinesischen Provinz Xinjiang
Turkmenisch 6,8 Mio Sprecher: Turkmenistan, Nordiran
Kirgisisch 3,7 Mio Sprecher: Kirgisistan, Kasachstan, chines. Turkestan
Tschuwaschisch 1,8 Mio Sprecher: im europäischen Teil Russlands
Baschkirisch 2,2 Mio Sprecher: in der russischen autonomen Republik Baschkirien
Tatarisch 1,6 Mio Sprecher: (ethnisch 6,6 Mio.) von Zentralrussland bis Westsibirien
Kaschgai 1,5 Mio Sprecher: in den iranischen Provinzen Fars und Chusistan

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